Bamberg-Fahrt

Tagesfahrt nach Bamberg am 20. Juni 2009

Bei schönem Wetter machten sich 25 gut gelaunte Teilnehmer auf den Weg, die Stadt Bamberg zu besuchen. Der Bus wurde vom Vorstandsmitglied Kevin Stererath gefahren. Nach einer kurzen Frühstückspause kam die Gruppe gg. 10.30 Uhr in Bamberg an und wurde dort von Monika Grempel, Gästeführerin der Stadt Bamberg, in Empfang genommen. Die sich anschließende Stadtführung dauerte ca. 2 Stunden und führte vom Konzertsaal, entlang von "klein Venedig", über den Domplatz bis zu alten Rathaus der Stadt, welches mitten im Fluß Regnitz liegt. Die Teilnehmer erhielten eine Menge Informationen über die mehr als 1000 Jahre alte Stadt in der derzeit ca. 70.000 Menschen wohnen. Bamberg, dessen Name aus dem mittelalterlichen Wort Babenberg entstammt, wird jährlich von ca. 2 Mio Touristen besucht. Zu Stadtführungen stehen 100 Gästeführer bereit.
Die sehenswerte Altstadt besitzt den größten unversehrt erhaltenen historischen Stadtkern Deutschlands und ist seit 1993 als UNESCO Weltkulturerbe gelistet. Vom Rosengarten, in der Nähe des Doms gelegen, hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt.

Darüber hinaus ist Bamberg überregional bekannt für seine Bierbraukunst. Von ehemals 68 historischen Brauerstätten gibt es heute noch 8 Brauereien mit alter Tradition. Hier wird u.a. das berühmte Rauchbier gebraut, ein Bier, das mit geräuchertem Malz hergestellt wird und dadurch den Geschmack von Rauch annimmt. Im Jahr 1907 gab es den berühmten Bierkrieg bei dem ein Boykott der Bevölkerung die Brauereien zwang, die Bierpreiserhöhung von zehn auf elf Pfennige rückgängig zu machen.

Nach der Führung hatte jeder die Möglichkeit, seine eigenen Erfahrungen zu machen und die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Viele nutzten die Gelegenheit, sich den Bamberger Dom anzusehen und/oder das Wirtshaus "Zum Schlenkerla" zu besuchen. Das Wirtshaus kam zu seinem Namen weil, der Legende zur Folge, ein ehemaliger Wirt nach einem Unfall mit einem Pferdegespann, bei dem er sich die Hüfte brach, mit den Armen "schlenkerte". Der daraus resultierende fränkische Spottname "Schlenkerla" übertrug sich im Laufe der Zeit auf die Gaststätte.

Nach der Rückankunft in Gedern machten sich zufriedene Teilnehmer auf den Nachhauseweg.